September 4, 2016

Verantwortung und Vertrauen

Organisationen sind erfolgreich, wenn schnell hochwertige Entscheidungen getroffen werden. Dies setzt voraus, dass die Bereitschaft besteht, Verantwortung zu übernehmen. Bei der Delegation von Aufgaben dagegen muß Vertrauen geschenkt werden.

In den vergangenen Jahren hat die Regelungsintensität massiv zugenommen. Häufig wird nach dem Prinzip gehandelt „viel hilft viel“.

Die erzeugte Dokumentation und die Anzahl der erteilten schriftlichen Freigaben scheint wichtiger zu sein, als der dahinter liegende Sinn und Zweck eines Prozesses. Häufig zählt allein das Ergebnis und die Dokumentation wird passend gemacht. Im Idealfall ist ein anderer als man selbst verantwortlich/ schuld, wenn etwas schief geht. In einem solchen Umfeld stellt sich kein gegenseitiges Vertrauen ein, wird keine Verantwortung mehr übernommen. Auch eine gesunde Fehlerkultur wird hier kaum entstehen.

Je transparenter, verständlicher und einfacher Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten geregelt sind, desto konsequenter spiegeln sie sich im täglichen Arbeiten wider. Missverständnisse lassen sich so vermeiden, Kooperation wird gefördert und gemeinsamer Erfolg stellt sich ein. Je schlanker Richtlinien gehalten werden, desto eher beschränken sie sich auf das Wesentliche und finden Akzeptanz.

Können die Mitarbeitenden in großem Umfang  mitgestalten, erleben sie die erreichten Ergebnisse als Teamleistung, für die sie sich begeistern können. Solche Erfolge wollen wiederholt werden!

Ich unterstütze Sie durch Organisationsentwicklung, Führungskräfteentwicklung und Coaching bei der Entwicklung einer Verantwortungs- und Vertrauenskultur.